5 Jahre Erfahrung mit der Detensor-Methode in der Behandlung von Rückenschmerzen.

 

Die Detensor-Langzeittraktionstherapie wurde getestet im Hospital 122, St. Petersburg, Departement für Reflexotherapie. Das Ziel war in klinischen Investigationen einen Hinweis zu finden auf mögliche Indikationen bzw. Kontraindikationen beim Einsatz der Detensor-Therapie und der damit verbundenen Verfahrensweise.

Gesucht wurde das ideale Einsatzverfahren bei unterschiedlichen Patienten, welche entweder akute oder chronische Rückenerkrankungen unterschiedlicher Genese aufwiesen. Wichtig waren auch unterschiedliche Behandlungsdauer, Schwere der Erkrankung sowie Ausgangssituation.

Die Detensortherapiematte (Liegeorthese 18 %) wurde als Einzeltherapie sowie in Kombination mit Akupunktur getestet. Die Anwendung erfolgte streng nach der Rekomentation des Autors der Detensor-Methode, Kurt L. Kienlein. Diese Tests führten zu folgenden Konklusionen.

Die Indikation für die Anwendung der Detensor-Therapie war gegeben in allen Fällen, in denen eine maximale Relaxation der Rückenmuskeln angezeigt war; Kontraindikationen gibt es nicht.

Wenn bei Beginn der Behandlung sich beim Patienten der Schmerzzustand verschlechtert, ist es angezeigt eventuell durch eine Manipulation, die Ursache für den Schmerz zu beseitigen und ihn sofort wieder in der Traktion auf der Detensortherapiematte zu lagern.

Eine stabile Besserung wurde festgestellt, wenn der Patient die Therapiematte weiterhin regelmäßig und diszipliniert anwendet und zwar mindestens einmal 40 Minuten pro Tag. Der optimale Anwendungszeitpunkt ist nach der Arbeit bzw. in jedem Falle, wenn der Schmerz wieder auftritt.

Die letzten Erkenntnisse in der Craniosacraltherapie zeigen deutlich, daß die Detensormatte das einzige sinnvolle Hilfsmittel ist zur Durchführung der Therapie und zu Korrekturen im Craniosacralbereich.

Der Einsatz der Detensortraktionsmatratze ist absolut angezeigt bei chronischen Beschwerden oder bei älteren Patienten, um Dekubitus zu vermeiden. Die Detensor Traktionsmatratze beeinflußt entschieden die Ventilation und die Mikrozirkulation in der Haut.

Wir rekomentieren die Detensor-Therapie für den Einsatz im Hospital, der Rehabilitation, im Hom-care-bereich (Heim-/Eigentherapie), in der Akupunkturpraxis sowie zur Physio- bzw. Manualtherapie.

Institut für
Alternative Medizin
St. Petersburg
Vice-Präsident:
Dr. med. Evgenij Kozhevnikov

St. Petersburg, Oktober 1994